Sonntag, 23. April 2017

Mein neues Projekt

Hallo Freunde!
Wie vielleicht die meisten gesehen haben, bin ich seit ein paar Tagen am Harry Potter Video machen. Welchen Grund das hat möchte ich euch kurz erzählen.
Für alle meine Freunde die jetzt sagen:Warum Harry Potter? Das passt nicht zu deiner christlichen Einstellung!
Ich verstehe euch gut, allerdings muss ich sagen dass ich neben meiner christlichen Einstellung auch noch einen anderen momentan sehr großen Bereich in meinem Leben gibt und dieser heißt eben Harry Potter. Für mich war er immer eine Möglichkeit mich in eine andere Welt zu bringen wenn mir meine eigene zu viel wurde. Ich bin auch mit dieser Buchreihe mehr oder weniger aufgewachsen und darum begleitet sie mich bis heute mal mehr mal weniger.

Vor einigen Tagen während ich wieder eine Harry Potter Zeit hatte in der ich Listen von den Harry Potter Charaktern und den Magischen Wesen gemacht habe kam mir die Idee: Eigene Youtube Videos zu dem Thema! Ich weiß, es gibt sehr viele die diese Idee hatten und noch immer haben und darum kam mir der Gedanke dass ich für jeden Buchstaben des ABCs ein Video mache mit allen Harry Potter Charaktern mal zu Beginn. Wenn ich dann noch Lust habe kommen noch die Tierwesen und vielleicht sogar alle Orte aus Harry Potter.

Ich würde mich freuen wenn es vielleicht unter euch einpaar Leute gibt die mich unterstützen wollen in dem sie meine Videos schauen oder auch mir ihre Meinung sagen.

eure Barbara

Freitag, 24. Februar 2017

Mobbing - meine Erlebnisse

Hallo Freunde!
Ich habe mich heute für ein sehr emotionales Thema für meinen neuen Blog entschieden: Mobbing.

Warum ich dieses Thema gewählt habe ist leicht erklärt: Vor zwei Tagen habe ich in einer deutschen Fernsehsendung einen Bericht über Schulmobbing gesehen wo auch ein Mädchen im Rollstuhl vorkam die ausgegrenzt wurde. Ihre Geschichte hat mich sehr an meine eigenen sehr schmerzhaften Erfahrungen mit Mobbing erinnert. Darum schreibe ich diesen Blog in dem ich euch meine Erlebnisse und Gedanken mitteilen werde und auch um die Frage meines Freundes ausführlich zu beantworten: "Warum beschäftigt dich das Thema noch wenn es doch schon so lange her ist?"

Bei mir hat alles eigentlich in der Hauptschule angefangen, mit einer Klassenkollegin. Sie und ich haben uns soweit ich mich noch erinnern kann nie richtig gut verstanden. Ich hatte in der Schule eine Schulassistentin die mir vor allem beim mitschreiben geholfen hat, weil ich wegen meiner Beeinträchtigung nicht so schnell schreiben kann. Dieser Umstand ist bei manchen Klassenkammeraden nicht gut angekommen, vor allem das Mädchen die mich gemobbt hat fand das nicht so toll. Sie hat immer den Lehrern erklärt, sie ist immer da um mir zu helfen und in Wahrheit war ich ihr egal. Diese Tatsache hat mir sehr weh getan und find ich bis heute nicht in Ordnung!
In der Hauptschule gab es aber auch einen Jungen aus einer Nachbarklasse der mich für einen kurzen Zeitraum gemobbt hat. Zu allem Unglück war dass die Zeit in der ich in diesen Jungen verliebt war. Über den Umstand dass ich mich verändern wollte nur um ihm zu gefallen, kann ich heute lachen. Natürlich war es damals für mich nicht einfach vor allem nicht, weil ich in ihn verliebt war und ich immer gehofft habe er liebt mich auch. Dieser Junge wollte dass ich mich verändere und dann werde ich erst von ihm geliebt. Er hat sich auch immer wieder über mich lustig gemacht was mir oft das Herz gebrochen hat.
Heute denke ich darüber so: Ich bin Dankbar für zwei Erkenntnisse: die erste ist ich weiß wer meine wahren Freunde sind und wer nicht. Die die es nicht sind können mir egal sein. Die zweite: Man sollte sich für niemanden verändern, wenn dich jemand nicht mag wie du bist hat er dich nicht verdient!
das war der erste teil meiner Mobbingerfahrungen jetzt möchte ich über einen zweiten Teil reden der für mich fast noch mehr bewegt.
Ich habe auf Grund meiner körperlichen Behinderung nach einem zusätzlichem Schuljahr eine Integrative Berufsausbildung zur Bürokauffrau gemacht, im Zuge dessen musste ich zwei mal für 10 Wochen durchgehend in die Berufsschule. In dieser Zeit machte ich die in meinen Augen schlimmste Mobbing Erfahrung.
Es begann damit dass ich wie in der Hauptschule eine Schulassistenz bekam aber auch damit, das ich bei den Lehrern sehr beliebt war. Es gab Lehrer von denen ich "der Liebling" war und dieser Umstand hat vor allem zwei Mädchen aus meiner damaligen Klasse auf den Plan gerufen.
Die beiden haben begonnen sich über mich lustig zu machen, mich wegen meiner christlichen Einstellung und vor allem wegen meinem Rollstuhl auszugrenzen. Ihr Mobbing erreichte ihren Höhepunkt als sie mir eines Tages im Schulspeisesaal etwas zu essen gaben: Es war eine Mischung aus Gemüsesuppe und Spagetti Bolognese. Ich habe zwar davon gegessen, aber super find ich das nicht, da ich kein Mülleimer bin was essen angeht.
Nach dieser Aktion ist zum Glück eine Lehrerin darauf aufmerksam geworden, was dank meiner Schulassistenz passiert ist. Die Lehrerin hat alle Betroffen zusammengeholt und sich alles erzählen lassen. Nach dem alles ausgeredet war, endete es zwar offiziell aber bei mir hat diese Erfahrung tiefe Spuren hinterlassen.

Ich möchte euch am Schluss meine Gedanken noch mitteilen:
Ich schau auf diese Zeit gerade zurück und mir wird bewusst wie weh Mobbing tut auch wenn es schon Jahre zurückliegt. Es verändert dich auch wenn du es vielleicht nicht merkst. Es beeinflusst dich in dem wie du mit Menschen umgehst oder auch in dem was du über dich selbst denkst.
Ich muss sagen ich bin dankbar, für viele verschiedene Menschen die in diesen Zeiten die hinter mir standen von meiner Schulassistenz bis zu meinen Freunden. Sie waren es die mir das Gefühl gaben wertvoll und geliebt zu sein und sie waren es denen ich erzählen konnte was ich denke. Einige Besondere Menschen haben es geschafft mich wieder aufzurichten und mich wieder stark zu machen. Ich denke auch das mein Glaube auch etwas war wo ich Kraft und Mut bekam um gegen meine Mobber aufzustehen.
Freunde ich bitte euch um eine Sache wenn ihr Mobbing erfahren habt BLEIBT NICHT STILLL!
Ich habe von meinen habe aus meinen Erlebnissen gelernt und sie haben mich stark gemacht nachdem ich schwach war laut meinen Mobbern.
Ich möchte euch noch etwas sagen: Vielleicht bin ich nicht so schlau, schön, lustig wie andere, vielleicht kann ich wegen meinem Rollstuhl nicht überall dabei sein, wegen meiner Behinderung nicht so schnell schreiben oder bin nicht so schlank wie andere.. ABER es gibt in meinem Leben genug Menschen die stolz auf mich sind, die mich mögen mit Rollstuhl und es gibt sogar etwas besonderes seit einiger Zeit nämlich einen Mann der mich liebt mit allem was ich bin und für den ich Perfekt bin, dieser Gedanke macht mich noch immer sprachlos und unglaublich dankbar.

Du bist perfekt so wie du bist! Das verspreche ich dir.

Mit diesem Versprechen verabschiede ich mich und hoffe ich habe die Frage vom Anfang ausführlich beantwortet.

Dienstag, 31. Januar 2017

Wo arbeitest du jetzt genau Barbara?

Hallo Freunde!
Mein heutiger Blog beschäftigt sich mit der Antwort auf diese Frage und ist für die von euch die mich noch immer fragen.
Seit ich vor fast zwei Jahren meine Ausbildung bei der Miteinander GmbH beendet habe ist einiges passiert.
Nach dem ich ungefähr 3 Monate keine Arbeit hatte, habe ich mich dafür entschieden in die Integrative Beschäftigung Vöcklabruck von Assista zu gehen.
Dieser Schritt war in meinen Augen eine sehr gute Entscheidung, weil ich die Möglichkeit bekomme mein eigenes Geld zu verdienen und jetzt auch an einem Ort den ich sehr gern habe. Nach einer kurzen Eingewöhnungsfase ist mir gesagt worden dass ich mich in der Don Bosco Schule Vöcklabruck mal vorstellen soll da dort ein toller Ort wäre an dem ich arbeiten kann die Schulbücherei. Meine Freude war rießig und es hat von Anfang an gepasst, ich hab mich wohlgefühlt, konnte helfen durch meine Arbeit, mir machte es große Freude und auch die Schüler und Lehrer lernten meine Arbeit zu schätzen am Beginn waren es nur zwei Tage pro Woche in denen ich in der Bücherei arbeitete und dort Bücher verlieh und wieder zurücknahm, neue Bücher und auch Zeitschriften stempeln und etikettieren, Fristzettel einkleben in alle neuen Bücher und Zeitschriften und noch viel mehr.
Im Sommer letztes Jahr erfuhr ich dann dass ich statt zwei ab dem neuen Schuljahr fünf Tage in der Woche in der Don Bosco arbeiten darf, für mich war das ein "Ritterschlag" über den ich mich richtig gefreut habe und bemühe mich bis heute sehr um meine Arbeit gut zu machen.
Ab diesem Schuljahr war ich auch nicht mehr alleine in der Don Bosco durch die Zusammenarbeit mit Markus einem guten Freund und Arbeitskollegen von mir habe ich viel gelernt was in meinen Augen, unsere Freundschaft gestärkt und mir auch viel geholfen hat zu zuhören und Rücksicht zu nehmen und auch meine Talente für andere einzusetzen.
Markus und ich haben die Möglichkeit bekommen zwei Schüler PCs in einer Lernklasse zu nutzen um dort PC arbeiten zu erledigen, was in meinen Augen ein sehr großes Geschenk ist.

Ich möchte noch ganz kurz meine Gedanken euch mitteilen:
Die Don Bosco Vöcklabruck ist für mich ein "Zuhause" geworden. Ich freu mich jedes mal wenn ich diese besondere Schule betrete und damit ein Teil der Schule zusammen mit Markus sein darf. Wenn Johannes Bosco noch leben würde wäre er bestimmt erfreut über die Schule in Vöcklabruck weil dort jeder egal wo er her kommt, wie alt er ist, ob Junge oder Mädchen, Arm oder Reich, ob ohne oder mit Beeinträchtigung ein Platz hat. Dafür kann ich nur Danke sagen



Montag, 30. Januar 2017

Israel - Ein besonderes Land

Hallo Freunde!
Ich starte das neue Jahr mit etwas ganz besonderem, einen Blog über Israel wo ich euch von meinen beiden Reisen und auch von meinen Gedanken zu diesem Land erzählen möchte.

Ich möchte so beginnen: Ich hab Israel zu erst immer nur durch das Fernsehen und die Zeitung gekannt und auch nur diese Seite, bis ich im Winter 2009 auf 2010 zum ersten mal selbst mit meiner Mama und meiner Schwester in einer Gruppe aus KISIs dort war. Ich muss sagen an die Reise 2009 kann ich mich nicht mehr so gut erinnern aber ich versuche es. Was ich noch weiß, war es so dass wir dort als Gruppe waren um zu Weihnachten das Musical "Eine himmlische Aufregung" auf Englisch zu spielen in Betlehem. Dazwischen haben wir uns viele Orte angesehen an denen Jesus auch war. Ich kann mich an meine Bootsfahrt am See Genezareth erinnern, den Besuch der Grabeskirche als einzige der Gruppe natürlich mit Unterstützung durch zwei Begleiter und auch an einen ganz besonderen Moment: Ich bin vom Berg der Seligpreisungen mit Unterstützung hinter gelaufen! Dieser Moment kommt mir immer wieder wenn ich an Israel denke weil es mir so viel bedeutet hat.
Das war aber nicht die letzte Reise in dieses unglaublich tolle Land sondern der Beginn.
2013 auf 2014 im Winter reiste ich wieder mit KISI und dieses Mal auch mit meiner Oma ein zweites Mal nach Israel dieses Mal war es für mich noch besonderer als beim ersten Mal weil ich Israel mit anderen Augen sah als bei meiner ersten Reise. Es war unglaublich wieder an diesen Orten zu sein wo ich schon war aber auch neue Orte zu sehen.
Was ich dort wirklich verstehen durfte ist das Israel nicht nur das Land des Krieges ist dass man aus dem Fernsehen kennt sondern viel mehr.

Meine Meinung:
Israel kann ich nicht in einem Wort oder einem Satz beschreiben, es ist das Land der Extreme. Auf der einen Seite Krieg, Hass, unterschiedliche Religionen, eine Mauer, zwei Sprachen, Angst auf der anderen Seite unglaublich schöne Landschaften, eine sehr fasziniere Geschichte und Kultur, Menschen die sich für Frieden einsetzen, Freude.
Ich habe mich in Israel "verliebt", es ist einfach unglaublich und mein größter Traum wären noch einige Reisen in dieses Land und vielleicht auch mal drei Monate dort zu leben.