Sonntag, 23. April 2017

Mein neues Projekt

Hallo Freunde!
Wie vielleicht die meisten gesehen haben, bin ich seit ein paar Tagen am Harry Potter Video machen. Welchen Grund das hat möchte ich euch kurz erzählen.
Für alle meine Freunde die jetzt sagen:Warum Harry Potter? Das passt nicht zu deiner christlichen Einstellung!
Ich verstehe euch gut, allerdings muss ich sagen dass ich neben meiner christlichen Einstellung auch noch einen anderen momentan sehr großen Bereich in meinem Leben gibt und dieser heißt eben Harry Potter. Für mich war er immer eine Möglichkeit mich in eine andere Welt zu bringen wenn mir meine eigene zu viel wurde. Ich bin auch mit dieser Buchreihe mehr oder weniger aufgewachsen und darum begleitet sie mich bis heute mal mehr mal weniger.

Vor einigen Tagen während ich wieder eine Harry Potter Zeit hatte in der ich Listen von den Harry Potter Charaktern und den Magischen Wesen gemacht habe kam mir die Idee: Eigene Youtube Videos zu dem Thema! Ich weiß, es gibt sehr viele die diese Idee hatten und noch immer haben und darum kam mir der Gedanke dass ich für jeden Buchstaben des ABCs ein Video mache mit allen Harry Potter Charaktern mal zu Beginn. Wenn ich dann noch Lust habe kommen noch die Tierwesen und vielleicht sogar alle Orte aus Harry Potter.

Ich würde mich freuen wenn es vielleicht unter euch einpaar Leute gibt die mich unterstützen wollen in dem sie meine Videos schauen oder auch mir ihre Meinung sagen.

eure Barbara

Freitag, 24. Februar 2017

Mobbing - meine Erlebnisse

Hallo Freunde!
Ich habe mich heute für ein sehr emotionales Thema für meinen neuen Blog entschieden: Mobbing.

Warum ich dieses Thema gewählt habe ist leicht erklärt: Vor zwei Tagen habe ich in einer deutschen Fernsehsendung einen Bericht über Schulmobbing gesehen wo auch ein Mädchen im Rollstuhl vorkam die ausgegrenzt wurde. Ihre Geschichte hat mich sehr an meine eigenen sehr schmerzhaften Erfahrungen mit Mobbing erinnert. Darum schreibe ich diesen Blog in dem ich euch meine Erlebnisse und Gedanken mitteilen werde und auch um die Frage meines Freundes ausführlich zu beantworten: "Warum beschäftigt dich das Thema noch wenn es doch schon so lange her ist?"

Bei mir hat alles eigentlich in der Hauptschule angefangen, mit einer Klassenkollegin. Sie und ich haben uns soweit ich mich noch erinnern kann nie richtig gut verstanden. Ich hatte in der Schule eine Schulassistentin die mir vor allem beim mitschreiben geholfen hat, weil ich wegen meiner Beeinträchtigung nicht so schnell schreiben kann. Dieser Umstand ist bei manchen Klassenkammeraden nicht gut angekommen, vor allem das Mädchen die mich gemobbt hat fand das nicht so toll. Sie hat immer den Lehrern erklärt, sie ist immer da um mir zu helfen und in Wahrheit war ich ihr egal. Diese Tatsache hat mir sehr weh getan und find ich bis heute nicht in Ordnung!
In der Hauptschule gab es aber auch einen Jungen aus einer Nachbarklasse der mich für einen kurzen Zeitraum gemobbt hat. Zu allem Unglück war dass die Zeit in der ich in diesen Jungen verliebt war. Über den Umstand dass ich mich verändern wollte nur um ihm zu gefallen, kann ich heute lachen. Natürlich war es damals für mich nicht einfach vor allem nicht, weil ich in ihn verliebt war und ich immer gehofft habe er liebt mich auch. Dieser Junge wollte dass ich mich verändere und dann werde ich erst von ihm geliebt. Er hat sich auch immer wieder über mich lustig gemacht was mir oft das Herz gebrochen hat.
Heute denke ich darüber so: Ich bin Dankbar für zwei Erkenntnisse: die erste ist ich weiß wer meine wahren Freunde sind und wer nicht. Die die es nicht sind können mir egal sein. Die zweite: Man sollte sich für niemanden verändern, wenn dich jemand nicht mag wie du bist hat er dich nicht verdient!
das war der erste teil meiner Mobbingerfahrungen jetzt möchte ich über einen zweiten Teil reden der für mich fast noch mehr bewegt.
Ich habe auf Grund meiner körperlichen Behinderung nach einem zusätzlichem Schuljahr eine Integrative Berufsausbildung zur Bürokauffrau gemacht, im Zuge dessen musste ich zwei mal für 10 Wochen durchgehend in die Berufsschule. In dieser Zeit machte ich die in meinen Augen schlimmste Mobbing Erfahrung.
Es begann damit dass ich wie in der Hauptschule eine Schulassistenz bekam aber auch damit, das ich bei den Lehrern sehr beliebt war. Es gab Lehrer von denen ich "der Liebling" war und dieser Umstand hat vor allem zwei Mädchen aus meiner damaligen Klasse auf den Plan gerufen.
Die beiden haben begonnen sich über mich lustig zu machen, mich wegen meiner christlichen Einstellung und vor allem wegen meinem Rollstuhl auszugrenzen. Ihr Mobbing erreichte ihren Höhepunkt als sie mir eines Tages im Schulspeisesaal etwas zu essen gaben: Es war eine Mischung aus Gemüsesuppe und Spagetti Bolognese. Ich habe zwar davon gegessen, aber super find ich das nicht, da ich kein Mülleimer bin was essen angeht.
Nach dieser Aktion ist zum Glück eine Lehrerin darauf aufmerksam geworden, was dank meiner Schulassistenz passiert ist. Die Lehrerin hat alle Betroffen zusammengeholt und sich alles erzählen lassen. Nach dem alles ausgeredet war, endete es zwar offiziell aber bei mir hat diese Erfahrung tiefe Spuren hinterlassen.

Ich möchte euch am Schluss meine Gedanken noch mitteilen:
Ich schau auf diese Zeit gerade zurück und mir wird bewusst wie weh Mobbing tut auch wenn es schon Jahre zurückliegt. Es verändert dich auch wenn du es vielleicht nicht merkst. Es beeinflusst dich in dem wie du mit Menschen umgehst oder auch in dem was du über dich selbst denkst.
Ich muss sagen ich bin dankbar, für viele verschiedene Menschen die in diesen Zeiten die hinter mir standen von meiner Schulassistenz bis zu meinen Freunden. Sie waren es die mir das Gefühl gaben wertvoll und geliebt zu sein und sie waren es denen ich erzählen konnte was ich denke. Einige Besondere Menschen haben es geschafft mich wieder aufzurichten und mich wieder stark zu machen. Ich denke auch das mein Glaube auch etwas war wo ich Kraft und Mut bekam um gegen meine Mobber aufzustehen.
Freunde ich bitte euch um eine Sache wenn ihr Mobbing erfahren habt BLEIBT NICHT STILLL!
Ich habe von meinen habe aus meinen Erlebnissen gelernt und sie haben mich stark gemacht nachdem ich schwach war laut meinen Mobbern.
Ich möchte euch noch etwas sagen: Vielleicht bin ich nicht so schlau, schön, lustig wie andere, vielleicht kann ich wegen meinem Rollstuhl nicht überall dabei sein, wegen meiner Behinderung nicht so schnell schreiben oder bin nicht so schlank wie andere.. ABER es gibt in meinem Leben genug Menschen die stolz auf mich sind, die mich mögen mit Rollstuhl und es gibt sogar etwas besonderes seit einiger Zeit nämlich einen Mann der mich liebt mit allem was ich bin und für den ich Perfekt bin, dieser Gedanke macht mich noch immer sprachlos und unglaublich dankbar.

Du bist perfekt so wie du bist! Das verspreche ich dir.

Mit diesem Versprechen verabschiede ich mich und hoffe ich habe die Frage vom Anfang ausführlich beantwortet.

Dienstag, 31. Januar 2017

Wo arbeitest du jetzt genau Barbara?

Hallo Freunde!
Mein heutiger Blog beschäftigt sich mit der Antwort auf diese Frage und ist für die von euch die mich noch immer fragen.
Seit ich vor fast zwei Jahren meine Ausbildung bei der Miteinander GmbH beendet habe ist einiges passiert.
Nach dem ich ungefähr 3 Monate keine Arbeit hatte, habe ich mich dafür entschieden in die Integrative Beschäftigung Vöcklabruck von Assista zu gehen.
Dieser Schritt war in meinen Augen eine sehr gute Entscheidung, weil ich die Möglichkeit bekomme mein eigenes Geld zu verdienen und jetzt auch an einem Ort den ich sehr gern habe. Nach einer kurzen Eingewöhnungsfase ist mir gesagt worden dass ich mich in der Don Bosco Schule Vöcklabruck mal vorstellen soll da dort ein toller Ort wäre an dem ich arbeiten kann die Schulbücherei. Meine Freude war rießig und es hat von Anfang an gepasst, ich hab mich wohlgefühlt, konnte helfen durch meine Arbeit, mir machte es große Freude und auch die Schüler und Lehrer lernten meine Arbeit zu schätzen am Beginn waren es nur zwei Tage pro Woche in denen ich in der Bücherei arbeitete und dort Bücher verlieh und wieder zurücknahm, neue Bücher und auch Zeitschriften stempeln und etikettieren, Fristzettel einkleben in alle neuen Bücher und Zeitschriften und noch viel mehr.
Im Sommer letztes Jahr erfuhr ich dann dass ich statt zwei ab dem neuen Schuljahr fünf Tage in der Woche in der Don Bosco arbeiten darf, für mich war das ein "Ritterschlag" über den ich mich richtig gefreut habe und bemühe mich bis heute sehr um meine Arbeit gut zu machen.
Ab diesem Schuljahr war ich auch nicht mehr alleine in der Don Bosco durch die Zusammenarbeit mit Markus einem guten Freund und Arbeitskollegen von mir habe ich viel gelernt was in meinen Augen, unsere Freundschaft gestärkt und mir auch viel geholfen hat zu zuhören und Rücksicht zu nehmen und auch meine Talente für andere einzusetzen.
Markus und ich haben die Möglichkeit bekommen zwei Schüler PCs in einer Lernklasse zu nutzen um dort PC arbeiten zu erledigen, was in meinen Augen ein sehr großes Geschenk ist.

Ich möchte noch ganz kurz meine Gedanken euch mitteilen:
Die Don Bosco Vöcklabruck ist für mich ein "Zuhause" geworden. Ich freu mich jedes mal wenn ich diese besondere Schule betrete und damit ein Teil der Schule zusammen mit Markus sein darf. Wenn Johannes Bosco noch leben würde wäre er bestimmt erfreut über die Schule in Vöcklabruck weil dort jeder egal wo er her kommt, wie alt er ist, ob Junge oder Mädchen, Arm oder Reich, ob ohne oder mit Beeinträchtigung ein Platz hat. Dafür kann ich nur Danke sagen



Montag, 30. Januar 2017

Israel - Ein besonderes Land

Hallo Freunde!
Ich starte das neue Jahr mit etwas ganz besonderem, einen Blog über Israel wo ich euch von meinen beiden Reisen und auch von meinen Gedanken zu diesem Land erzählen möchte.

Ich möchte so beginnen: Ich hab Israel zu erst immer nur durch das Fernsehen und die Zeitung gekannt und auch nur diese Seite, bis ich im Winter 2009 auf 2010 zum ersten mal selbst mit meiner Mama und meiner Schwester in einer Gruppe aus KISIs dort war. Ich muss sagen an die Reise 2009 kann ich mich nicht mehr so gut erinnern aber ich versuche es. Was ich noch weiß, war es so dass wir dort als Gruppe waren um zu Weihnachten das Musical "Eine himmlische Aufregung" auf Englisch zu spielen in Betlehem. Dazwischen haben wir uns viele Orte angesehen an denen Jesus auch war. Ich kann mich an meine Bootsfahrt am See Genezareth erinnern, den Besuch der Grabeskirche als einzige der Gruppe natürlich mit Unterstützung durch zwei Begleiter und auch an einen ganz besonderen Moment: Ich bin vom Berg der Seligpreisungen mit Unterstützung hinter gelaufen! Dieser Moment kommt mir immer wieder wenn ich an Israel denke weil es mir so viel bedeutet hat.
Das war aber nicht die letzte Reise in dieses unglaublich tolle Land sondern der Beginn.
2013 auf 2014 im Winter reiste ich wieder mit KISI und dieses Mal auch mit meiner Oma ein zweites Mal nach Israel dieses Mal war es für mich noch besonderer als beim ersten Mal weil ich Israel mit anderen Augen sah als bei meiner ersten Reise. Es war unglaublich wieder an diesen Orten zu sein wo ich schon war aber auch neue Orte zu sehen.
Was ich dort wirklich verstehen durfte ist das Israel nicht nur das Land des Krieges ist dass man aus dem Fernsehen kennt sondern viel mehr.

Meine Meinung:
Israel kann ich nicht in einem Wort oder einem Satz beschreiben, es ist das Land der Extreme. Auf der einen Seite Krieg, Hass, unterschiedliche Religionen, eine Mauer, zwei Sprachen, Angst auf der anderen Seite unglaublich schöne Landschaften, eine sehr fasziniere Geschichte und Kultur, Menschen die sich für Frieden einsetzen, Freude.
Ich habe mich in Israel "verliebt", es ist einfach unglaublich und mein größter Traum wären noch einige Reisen in dieses Land und vielleicht auch mal drei Monate dort zu leben.




Donnerstag, 8. Dezember 2016

Liebe und Behinderung

Hallo Freunde!
Ich möchte heute über ein Thema schreiben dass mir gerade aus aktuellem Anlass wichtig ist. Beiehungen und Liebe unter Menschen mit Behinderung. Warum ich heute darüber schreibe? Weil es mich momentan betrieft und ich euch einfach einmal meine Sicht zeigen möchte.
Ich beginn einfach damit dass ich euch kurz von meiner Erfahrung erzähle und wie das mit der Liebe bei mir war. Meine "erste Beziehung" war mit ungefähr 11 Jahren, wenn man das überhaupt eine Beziehung nennen kann wenn man 3 Wochen sich einpaar mal sieht gefühlt. Naja so war das und ab da hat es bei mir angefangen mit Jungs was im Nachhinen nicht immer so gut war, aber ich bin froh über alle Erlebisse.
Was an meinen Beziehungen bis heute sehr interessant ist, fast alle Jungs mit denen ich je zusammen war haben auch eine Behinderung gehabt. Ich war zwar sehr oft auch in Menschen ohne Behinderung verliebt aber das hat nie richtig geklappt. Warum das so ist kann ich nicht sagen aber ich denke an dem Spruch: "Gleich und gleich gesellt sich gern" ist was wahres daran.
Woran ich das auch sehe ist die Frage die mir viele Menschen gestellt haben als sie gehört haben dass ich seit einiger Zeit wieder vergeben bin: "Hat der auch eine Behinderung?"
Diese Frage find ich irgendwie doof weil ich frag ja auch nicht meine beste Freundin ob ihr Freund eine Behinderung hat als erste Frage. Andereseits kann ich alle verstehen die diese Frage stellen weil es ja auch eine anscheindend wichtige Frage ist. Ich stell auch mal eine Frage:
ist es nicht auch möglich dass sich ein Mensch ohne Behinderung in einen Mensch mit Behinderung verliebt?
Mein Wunsch beantwortet mir diese Frage bitte in den Kommentaren!

Meine Meinung zu diesem Thema ist so: Liebe und alles was damit verbunden ist dürfen alle Menschen erleben auch Menschen mit Behinderung. Jeder hat ein Recht auf Liebe und geliebt zu werden in welcher Art und durch wenn soll jeder selbst entscheiden. Jemanden an der Seite zu haben der dich liebt und dich annimmt wie du bist ist ein unglaubliches Geschenk und man sollte es schätzen und es genießen.

Ich erlebe dieses Privileg auch seit Wochen und muss immer wieder neu darüber staunen. Dankbar schau ich auf diese Zeit zurück und ich hoffe das es mehr Menschen gibt die Liebe auch so sehen wie ich nämlich als Geschenk.

In dem Sinne Freu ich mich über eure Kommentare und Meinungen
Eure Barbara

Mittwoch, 16. November 2016

KISI God's singing kids

Hallo Freunde!
In diesem Blog möchte ich euch von etwas berichten das mir über die Jahre immer wichtiger geworden ist. KISI - God's singing Kids, was für mich nicht mehr nur ein Hobbie ist sondern viel mehr.
Aber wie die Geschichte begonnen hat war so: Ich bin in Altmünster am Traunsee aufgewachsen und habe auch dort bis November 2014 gewohnt und an diesem Ort wurde auch KISI von Hannes und Birgit gegründet 1993. Was als kleine Gruppe aus Kindern aus Altmünster, Gmunden und Kirchdorf begann ist heute eine riesen große internationale Gruppe mit Gruppen in Österreich, Deutschland, Holland, Belgien, Ungarn, Italien, Uganda, Israel. Aus einem Wunsch würde eine unglaublicher Verein.
Ich bin sehr dankbar, dass meine Mama Regina meine Schwester Elisabeth und mich zu KISI gebracht hat und dadurch mitgeholfen hat dass aus mir der Mensch geworden ist der ich jetzt bin. Durch die KISI - Familie habe ich viel gelernt dass ich jetzt als junge Frau brauchen kann und durch die vielen Stunden die ich Dinge über Jesus lernen durfte haben mir dieses Bibel Wissen gebracht mit dem ich viele Menschen jetzt teilweise zum Staunen bringe.
Ich habe mit KISI schon so manches Abenteuer erlebt und auch viele große und kleine Wunder auch in meinem eigenen Leben. Wenn ich an meine erste Tournee denke wo wir in Niederösterreich waren, an meine erste Rolle als Engel Gloria, an die vielen Auftritte in der Welt und noch mehr.
Dadurch dass ich mit KISI groß geworden bin habe ich natürlich auch normale Dinge bei KISI erlebt wie zum Beispiel die erste große Liebe. Ich habe aber auch gelernt dass man sich auf die KISI Familie in schweren Momenten verlassen kann und dass sie immer da sind wenn man sie braucht.
Was ich auch mit euch teilen möchte ist, dass es auch mal nicht so einfach für mich bei KISI war und das begann mit zunehmendem Alter, ist meine Meinung. Es wurde nicht nur teilweise schwerer dabei zu sein bei Tourneen, Auftritten oder Wochenenden sondern auch weil sich manche falsche Aussage in meinem Kopf festgesetzt hat bei der es teilweise schwer ist sie wieder los zu werden und die mich sehr stark beeinflussen teilweise.

Als Ich letztes Jahr ein Jahr nicht bei KISI war ist mir klar geworden dass es für mich noch nicht geht ohne diese tolle Gemeinschaft bei der ich die wichtigsten Menschen meines Lebens kennen gelernt habe, trotzdem habe ich mich dafür entschieden dass meine Zeit mit KISI mit dem 31.12.2016 vorerst enden wird. Es hat viele Gründe warum ich mich dafür entschieden habe, diese möchte ich aber nicht hier in diesem Blog erklären.
Ich hoff ihr könnt es annehmen und betet weiter für mich mit und ich weiß ich gehöre zur KISI Familie dazu und das macht mich unglaublich stolz.

Gottes Segen Barbara


Samstag, 29. Oktober 2016

ein Wochenende zwischen Linz und Wien

Hallo Freunde!
Ich habe euch schon von meinem Wochenende Anfang Oktober in Linz berichtet und jetzt erzähl ich euch von meinen Erlebnissen eine Woche später. Warum ich das mache? Weil ich vor allem am Sonntag in Wien etwas erlebt habe über dass ich gerne schreiben möchte, aber alles der Reihe nach.

Ich fang damit an ich habe am Donnerstag(20.10,) bei den ÖBB meine Zugfahrten für das Wochenende angemeldet. Dabei bin ich leider auf einen nicht besonders freundlichen Mann getroffen auf der anderen Telefonleitung, warum ich das erzähle erkläre ich euch am Ende.
Auf jeden Fall ging es für mich am Freitagabend(21.10.) ab nach Linz dort hab ich mich mit Michael, einem sehr guten Freund getroffen und wir hatten einen unglaublich schönen Abend gemeinsam.

Am Samstagvormittag(22.10.) ging es für mich von Linz weiter nach Wien. Dort habe ich mich mit einer meiner besten Freundin Michelle getroffen um mit ihr ins Madame Tussaude zu gehen um gemeinsam viel Spaß zu haben. Gemeinsam ging es ab zum Wiener Prater, wo wir gleich in die Welt der Wachsfiguren eintauchten und wirklich sehr tolle Bilder machten und viel gelacht wurde. Danach ging es noch zum Westbahnhof wo Michelle bald wieder nach Klagenfurt fuhr. Für uns war aber klar dieses Erlebnis werden wir nicht so schnell vergessen.
Für mich ging es vom Westbahnhof dann mit der U-Bahn und Straßenbahn ab zu meinen KISI Freunden die sich in Wien für ein Probenwochenende trafen wo ich auch dabei war kurz, weil am nächsten Tag eine Mitarbeiterbesprechung war. Es war super schön wieder bei meinen Freunden zu sein und das Gefühl zu haben du gehörst dazu.

Nach einer kalten Nacht ging es am Sonntag(23.10.) los mit der Mitarbeiterbesprechung. Nach vielen spannenden Themen und einigen Tränen ging es gleich wieder nachhause, dachte ich!
Nach der Besprechung ging es für mich zur Straßenbahn dass ich wieder zum Hauptbahnhof komme in der Straßenbahn hab ich zwei Dinge erfahren die für mich nicht unbedingt toll waren. Als erstes dass ich meinen angemeldeten Zug nach Hause verpasst habe der um 15:55 Uhr weggefahren ist. Was aber eigentlich nicht sein kann weil ich gewusst habe dass ich bis 16:00 Uhr Besprechung habe und erst ab 16:55 Uhr überhaupt fahren kann. Naja dann ruf ich bei den ÖBB an und frage wann die schnellst mögliche Verbindung nach Vöcklabruck ist und der Mitarbeiter sagt zu mir: "Heute ist schon zu spät sie kommen nicht mehr nach Hause" Ich habe gedacht ich dreh durch und hatte richtig Angst auch. Nach dem ich endlich am Bahnhof angekommen bin habe ich noch einmal mit einer Mitarbeiterin des Reisecenters geredet und die hat für mich doch noch eine Verbindung gefunden!!!!! Allerdings war es 17:48 Uhr wie ich mit ihr geredet habe und mein Zug ging erst um 20:55 Uhr dann war ich um 23:00 Uhr zu Hause. Was für mich sehr spät war weil ich auch am nächsten Tag arbeiten musste bis 16:00 Uhr, naja ich hab die Verbindung genommen und durfte dann am Bahnhof warten weil ich mich nicht mehr weg getraut habe um den Zug nicht mehr zu verpassen. Das gute daran war dass ich endlich mal Zeit für ein langes Telefonat mit einer anderen besten Freundin von mir Mary hatte natürlich haben auch meine Eltern von dem Abenteuer erfahren. Als ich endlich im Zug saß war ich sehr müde aber auch irre dankbar. Nach einer Taxifahrt mit einem sehr netten Fahrer und einer Dusche bin ich um 00:14 Uhr ins Bett gefallen.

Was für ein Abenteuer ich kann echt ein Buch schreiben über meine Erlebnisse


Freitag, 28. Oktober 2016

neue Jünger Jesu in Linz

Hallo Freunde!
Heute ist es wieder einmal soweit ein neuer Blog kommt. Ich möchte euch heute erzählen von einem Wochenende in Linz mit vielen Christen und dem Auftrag: Folge mir nach.

Also ich möchte Anfangen mit meinem Linz Wochenende vom 07.10.-09.10.2016. Ich war an diesem Wochenende in Linz um bei etwas tollem dabei zu sein, Follow Me! auf den Spuren Jesu einem Jüngerschaftsprogramm.
wer mehr wissen will kann im Link nachsehen: Follow Me.
Meine Aufgabe dort war als Mitarbeiter dabei zu sein und es war einfach klasse, wir haben ungefähr 35 Jugendliche und Erwachsene die an Follow Me Teilnehmen zusammen mit ungefähr 20 Mitarbeitern. Bei 8 verschiedenen Wochenenden lernt man was Jüngerschaft bedeutet und wie man die leben kann.
Ich habe den Follow Me II Kurs mitgemacht letztes Jahr und ich bin sehr begeistert davon und rede gerne davon.
Um auf Linz zurück zu kommen war es für mich wie oben erzählt eine unglaublich tolle Erfahrung, weil ich wieder gemerkt habe wie schön es ist anderen zu helfen Jesus zu erleben und auch zu dienen. Auch wenn das dienen nicht immer lustig war aber ich habe dadurch gemerkt wie Gott mich wieder segnet.
An diesem Wochenende habe ich für mich Dinge verstanden die ich mit euch gerne teilen möchte:
1. Ehrliche Freude macht mich aus: Als ich am ersten Tag des Follow Me Treffens am Eingang stehe und gerade die Teilnehmer einweise kommt auf einmal ein guter Freund von mir Jonny der auch Frontmann einer meiner Lieblingsbands ist durch die Tür und ich freue mich wie irre und bin dann auch am Ende es Wochenendes mit ihm im Zug nach Hause gefahren. Wo er diese  Worte zu mir gesagt hat.
2. Dienen ist nicht immer lustig aber sehr wichtig: Am Wochenende durfte ich manchmal das Geschirr oder die Becher abtrocknen war für mich nicht immer klasse aber ein sehr wichtiger Dienst an den anderen.
3. Ich bin vollkommen Schön und Gott ist mein liebender Vater: Wie darauf komme? Naja es war so. Am Samstag war das Thema Falsche Gottes Bilder und wir hatten auch Zeit uns Bilder von falschen und einem richtigen Gottes Bild anzuschauen und beim Anschauen des richtigen Gottes Bild ist mir wieder neu klar geworden dass Gott mein liebender Vater ist. Am gleichen Abend hat Gott durch sein Wort mir eine besondere Wahrheit zugesprochen die ich eigentlich nicht wirklich annehmen kann aber an dem Abend war ich so dankbar für die Worte die in dem Hohenlied 4, Vers 7 steht.

Nach diesem Wochenende war mir klar die nächsten 7 Wochenenden werden unglaublich.


Mittwoch, 12. Oktober 2016

Reisen mit dem Rollstuhl

Hallo Freunde!
Heute greife ich eine Idee von einem Freund von mir auf der mich gefragt hat, ob ich in diesem Blog auch einmal etwas über das Thema: Reisen mit dem Rollstuhl schreiben könnte.
Darüber gibt es zwar in meinen Augen nicht unbedingt viel zu berichten, aber ich versuche trotzdem mit euch darüber zu reden.

Die meisten Reisen die ich gemacht habe waren mit dem Zug, diese Art zu reisen ist für mich die praktischte. Ich mache es immer so: Punkt eins: ich sehe mir an wann ich ungefähr mit dem Zug fahren möchte und die Uhrzeit. Punkt zwei: Bei der ÖBB (Österreichische Bundesbahn) unter 0151717-5 anrufen und meine Reise anmelden. Meistens muss ich 10 Minuten vor Abfahrt am Bahnhof sein. Wenn ich am Bahnhof bin kommt Punkt vier: die Security der ÖBB kommen und helfen mir in den Zug und hinaus. In Österreich klappt dass fast immer. In Deutschland muss man bei der deutschen Bahn anrufen was ich vorallem doof finde wenn man von Österreich nach Deutschland will. Bei der ÖBB ist es mit den Zugtickets so: Ich bezahle die Hälfte vom Normalpreis und Fahre in der ersten Klasse, wenn ich eine Begleitperson mitnehme zahlt die Begleitperson nichts und fährt auch in der ersten Klasse.

Die nächste Reise Art sind Auto und Taxi. Bei der Reise mit diesen beiden ist die Größe des Kofferraumes und die Höhe beim Einsteigen entscheidend wegen dem Rollstuhl und auch weil ich bei Autos meistens auch selbst einsteigen möchte. Das gute an meinem Rollstuhl ist dass man ihn zusammen klappen kann und ihn dadurch leichter mitnehmen kann.

Bei Reisen mit dem Bus find hoffentlich Griffe zum festhalten oder Rampen dass ich mit der Hilfe des Busfahrers in den Bus fahren kann. Bei Bustickets bezahle ich die Häfte vom Normalpreis.

Bei Reisen mit dem Flugzeug sitze ich auf einem normalen Platz und der Rollstuhl kommt in den Bauch des Flugzeuges.

Ich hoffe dieser Blog war für euch hilfreich.

Bis Bald Barbara


Donnerstag, 6. Oktober 2016

Auch beeinträchtigte Menschen haben Träume!

Hallo Freunde!

Ich hab dieses Blogthema gewählt, weil ich vor zwei Tag einen Bericht über ein junges Paar, beide haben das Down-Syndrom aus Amerika gesehen in dem die beiden von ihrem Traum einer Hochzeit und einer eigenen Familie erzählt haben was ich unglaublich toll fand. In dem Bericht ging es, aber auch darum, dass ihre Eltern gegen eine eigene Familie der beiden sind, weil sie nicht glauben, dass beide es schaffen können Eltern zu sein.

hier ist der Link zur ganzen Geschichte:
http://rtlnext.rtl.de/cms/paar-mit-down-syndrom-will-heiraten-und-familie-gruenden-doch-die-eigenen-eltern-glauben-nicht-daran-4016229.html

Diese Geschichte hat mich dazu bewegt mit euch über dieses Thema zu reden und euch einen Teil meiner Träume und Wünsche mitzuteilen und euch klarer zu machen, dass auch Menschen mit Beeinträchtigung Träume und Wünsche genauso wie nicht Beeinträchtigte auch, es sind zum Teil die selben oder auch andere.

Klar ist es mit Beeinträchtigung schwerer sich solche Wüsche und Träume zu erfüllen, aber ich hab selbst erlebt, dass es möglich ist!

Einer meiner größten Träume die ich hatte war eine Reise nach Israel. Ich wollte immer schon einmal das Land sehen in dem Jesus gewirkt hat und die Orte sehen an denen er auch war. Ich wusste, dass dieser Traum nur schwer zu erfüllen ist, vor allem wegen meinem Rollstuhl und weil ich auch jemanden brauche der mich begleitet. Es war ein Herzenswunsch von mir, der im Dezember 2009 zum ersten mal in Erfüllung ging durch KISI die eine Reise organisiert hatten, aber auch durch meine Mama Regina. Es war eine unglaubliche Reise mit vielen unglaublichen Erlebnissen zusammen mit KISI, Mama und auch meiner Schwester Elisabeth. Nach dieser Reise war mir klar dieses Land ist sehr besonders, aber das ganze Ausmaß dieser Besonderheit habe ich erst bei der zweiten Reise mit meiner Oma im Dezember 2014 erlebt. Davor hatte ich das erste mal richtig Kontakt zu Menschen aus Israel und das hat meine Vorfreude gesteigert. Die zweite Reise an sich war anstrengend, wunderschön, aber auch tiefgründig. Die Früchte dieser Reise sind viele neue Freundschaften vor allem für meine Oma und für mich eine neue ´"Liebe" für dieses Land.

Ein Wunsch den ich auch schon seit langem hatte, war ein Tattoo. Ich weiß eigentlich nicht mehr warum dieser Wunsch in mir aufkam. Diesem Wunsch hab ich mir dann nach meinem 18. Geburtstag erfüllt. Natürlich gab es viele Freunde und auch ein Teil meiner Familie die dagegen waren, aber ich habe mich nicht aufhalten lassen. Mein aller erstes Tattoo war ein Davidsstern mit einem Kreuz in der Mitte und oben ein hebräischer Schriftzug der "Jesus der Erhöhte" bedeutet, das zweite war das Band Logo meiner absoluten Lieblingsband Solarjet, ein Kreis in einem Dreieck, dann kam ein für mich sehr besonderes Tattoo ein Löwe mit grünen Augen. Dieses Tattoo war eigentlich ein Vorschlag meiner Mama, was für mich aus dem Grund besonders ist, weil sie dem Löwen erst seine "wahre Bedeutung" gegeben hat. Die momentan letzten beiden Tattoos sind gemeinsam entstanden, eine Schriftrolle mit Feder und den drei Worten Mut, Hoffnung, Liebe und unter dem Solarjetlogo noch das Datum 29.11.2014, das war das Datum des zweiten Live Konzertes der Band.

Ein weiter Wunsch von mir war seit 2012 die Teilnahme am Weltjugendtag. Dieser Wunsch ist im Sommer 2012 bei einer KISI Trainingswoche in Kärnten entstanden, als eine kleinere KISI Gruppe aus Madrid wieder kam und ich zum ersten mal von dieser "Veranstaltung" gehört habe. Vier Jahre später 2016, war es dann für mich so weit. In einer im nachhinein sehr verrückten Kurzschluss Reaktion habe ich mich einfach angemeldet und den Frühbucherpreis von 370 Euro bezahlt OHNE das sicher war dass ich überhaupt mitkommen kann. Ich habe es dann auch wirklich nach langem warten, hoffen und auch telefonieren geschafft und bin dann mit 55 anderen KISI nach Polen zum Weltjugendtag 2016 gefahren und habe dort viele verrückte Dinge erlebt und was für mich noch unglaublicher war: ich habe meinen 20. Geburtstag mit 1,8 Millionen Menschen und dem Papst gefeiert einfach Wahnsinn!

Das sind nur drei Dinge die in meinem Leben durch Wünsche und Träume wahr geworden sind. Es gibt natürlich auch Dinge die nicht in Erfüllung gegangen sind.

Was ich durch diesen Blog zeigen will ist, dass alles möglich ist wenn man Menschen hat die an dich glauben und du auch selbst bereit bist für die Träume und Wünsche zu kämpfen!

Bis Bald und danke fürs lesen
Eure Barbara

Samstag, 1. Oktober 2016

Freunde - gemeinsam sind wir stark

Hallo Freunde

Heute möchte ich euch über ganz besondere Menschen etwas erzählen. Meine Freunde!

Ich fang mal so an, ich habe viele verschiedene Freunde in verschiedenen Gruppen und Ländern.
Was vermutlich mit meinem größten Hobby: KISI - God's singing Kinds zu tun hat, weil dort auch der größte Teil meiner Freunde sind.
Weil wir schon bei KISI sind beginnen wir gleich mit ihnen. Ich habe in KISI wirklich eine zweite Familie gefunden und auch viele Freunde, die mich annehmen wie ich, mit denen man viel Lachen kann, aber auch ernste und tiefgründige Gespräche führen kann. Mit den Freunden bei KISI sind schon viele Träume in Erfüllung gegangen wie zum Beispiel zwei Reisen nach Israel oder auch zum Weltjugendtag 2016.
Wer sind diese Menschen genau und was macht sie besonders?
Ich finde es schwer diese Frage wer die Freunde sind zu beantworten weil es so viele sind.

Eine andere kleinere Gruppe sind die Freunde die ich nicht von KISI kenne aber trotzdem Christen sind wie zum Beispiel die Leute aus dem Gebetskreis wo ich bin, oder auch einige von Loretto. Sie sind für mich Menschen mit denen ich meine Glaubensleidenschaft auch Teilen kann.
Wer diese Menschen genau sind und was sie besonders macht ist eigentlich, dass sie mich meistens nicht kennen und trotzdem mich mit offenen Armen empfangen.

Es gibt auch Freunde die ich in meiner Schulzeit und in der Ausbildungszeit kennen gelernt habe. Diese Menschen haben mit mir viel Zeit verbracht und haben dadurch viele Seiten an mir kennengelernt, was ich toll finde weil man dadurch im nachhinein sehr viel Spaß haben kann. Ich habe auch in meiner Schulzeit Freundinnen kennengelernt die nach über sechs Jahren noch immer mit mir befreundet sind wo man nicht viel reden braucht um sich zu verstehen.

Die letzte Gruppe in die ich meine Freunde aufteile sind meine Freunde die gleiche Interessen haben wie ich, dazu gehört gleiche Musikrichtung mögen, selben Lieblingsbands, Tattoos oder einfach genauso verrückt sind wie ich es bin.

Was mich an meinen Freunden am meisten fasziniert ist, dass es so viele sind die an meiner Seite stehen und auf die ich zählen kann. Mit Freunden ist alles möglich und gemeinsam ist man stark.

in diesem Sinne DANKE FREUNDE FÜR ALLES IHR SEIT DIE BESTEN!






Gottes Segen und bis bald eure Barbara




Mittwoch, 28. September 2016

bevorzugt oder benachteiligt?!

Hallo Freunde!

In diesem Blog möchte ich auf die Fragen meiner besten Freundin Hannah eingehen. Sie hat mich auf Facebook angeschrieben und wollte folgendes wissen: Hast du manchmal das Gefühl, dass (fremde) Menschen dich wegen deiner Behinderung bevorzugen/benachteiligen? Was war dein lustigstes Erlebnis mit dem Rolli ?

Ich beantworte die Fragen so:
Es gibt zwei Arten von Bevorzugung für mich, die erste ist die "´gewollte" zum Beispiel im Stadtbus bezahlen Beeinträchtigte Menschen weniger für den Bus.
Bei der ÖBB ist es so dass man als Rollstuhlfahrer die hälfte vom normal Preis, fährt in der 1. Klasse und wenn man eine Begleitperson mit hat bezahlt die Begleitperson nichts.
Im Kino bezahlt man auch weniger, als normal.
Konzerttickets sind meistens um die hälfte billiger und die Begleitperson zahlt nichts oder den vollen Preis.
Es gibt aber auch Bevorzugung die meiner Meinung nach "nett gemeinte" beziehungsweise eine indirekte Art von Mitleid oder wie ich lieber sage ein Segen sind.
Essen geschenkt bekommen obwohl man es bezahlen will.
Busfahrer die dich gratis mitnehmen
Menschen die dir auf einmal Geld zustecken wo du dich einfach nur freust.

Leider gibt es Dinge wo man als Beeinträchtigter benachteiligt wird:
Mach Veranstaltungen sind mit Rollstuhl schwer möglich zum Beispiel die Burg Clam.
Im Kino die aller erste Reihe für Rollstuhlfahrer.
Discos die nicht Barrierefrei sind.
Menschen die Aussagen oder Fragen stellen die ich in meinem letzten Blog beschrieben habe.
es gibt noch mehr eigentlich, worüber man erzählen kann aber ich denke momentan genügt es.

Zum Schluss möchte ich euch von einem lustigen Erlebnis mit einer anderen besten Freundin Michelle erzählen, dazu muss man wissen das Michelle aus Klagenfurt kommt.
Ich war vor einem Jahr ungefähr in Klagenfurt um mir ein Konzert von Samuel Harfst einem christlichen Musiker im Stero anzuschauen, ohne Michelle.
Am Ende des tollen Konzertes kam Michelle auch noch und wir hatten noch eine tolle Begegnung mit Samuel Harfst.
Nach dem Konzert bekamen wir beide Hunger, es war aber schon ca. 23:30 Uhr. Was machen zwei junge und hungrige Mädchen in Klagenfurt um 23:30 Uhr nach einem unglaublichen Konzert?
Naja, sie laufen durch Klagenfurt um einen Mcdonalds zu finden.

Ich muss heute noch grinsen wenn ich daran denke, weil es ein so verrücktes aber auch einzigartiges Erlebnis war.

Ich möchte diesen Blog mit einer Songzeile von Christina Stürmer beenden.
Träum weiter auch wenn Sie sagen, dass du spinnst, denn wenn du es träumen kannst dann schaffst du es auch!

In diesem Sinne Gottes Segen und hoffentlich bis bald
eure Barbara

Montag, 26. September 2016

Fragen und Aussagen, aber auch Antworten

Hallo Freunde!

Zuerst will ich mich bei euch bedanken, mein erster Blog ist bei euch unglaublich gut angekommen. Ein großes DANKE an euch für die Meinungen auf Facebook, ich habe mich sehr gefreut über jede.

Heute möchte ich euch von etwas erzählen, was ich sehr oft im Alltag erlebe sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen: Ich nenne es "Standard Fragen" und "Standard Aussagen".

Warum bist du im Rollstuhl, hattest du einen Unfall oder von Geburt an?
Meine Antwort: Ich habe es von Geburt an und ich bin dankbar dafür, weil ich ohne meine Behinderung gewisse Dinge einfach nicht erlebt hätte die ich erleben durfte.

 Bist du gelähmt?
Meine Antwort: Nein, ich kann nur nicht so gut gehen!

Du arme!
Meine Meinung: Diese Aussage regt mich auf, weil ich nicht arm bin. Ich hab vielleicht keine Millionen auf dem Bankkonto, aber ich bin trotzdem reich. Ich darf leben, habe eine tolle Familie, viele Freunde die mich annehmen wie ich bin, eine tolle Arbeit und ein Dach über dem Kopf.

Du tust dir ja schwer!
Meine Meinung: Es stimmt, dass ich mir manchmal schwer tue(was auch an meinem Gewicht liegt). Aber es gibt Situationen in denen ich es auch alleine schaffen möchte. Ich weiß, die Hilfsbereitschaft der Menschen trotzdem sehr zu schätzen!

Hattest du schon einen Freund(Beziehung)?
Meine Antwort: Ich hatte schon ein paar Beziehungen und ich bin froh darüber, auch wenn sie meistens an meiner sehr konnotativen Einstellung zu Sex gescheitert sind. Aber ich bereue nichts!

Kannst du auch Sex haben?
Meine Antwort: Klar kann ich auch Sex haben, wenn der richtige Partner da ist wie alle anderen auch. Meine Hoffnung ist allerdings es erst in der Hochzeitsnacht dass aller erste mal zu erleben.

Die Dinge erlebe ich oft im Alltag!
Ich hoffe der Blog gefällt euch, ich freu mich über eure Meinungen und vielleicht fallen euch noch mehr Fragen ein.

Gottes Segen und bis bald Barbara

Sonntag, 25. September 2016

Ich möchte mich Vorstellen


Hallo!
Mein Name ist Barbara, geboren bin ich am 30.07.1996 in Klagenfurt in
der 23. Schwangerschaftswoche mit 560 Gramm. Viel zu früh!
Aus diesem Grund und auch durch einen Sauerstoffmangel habe ich eine körperliche Beeinträchtigung die man unter Fachärzten auch " Infantile Zerebralparese mit spastischer beinbetonter Teraspastik" nennt, dazu kommt noch eine "Skoliose". Um es mit einfachen Worten zu sagen: eine Muskelverkürzung in den Beinen, eine nicht ganz so gute Feinmotorik und eine Verkrümmung der Wirbelsäule. Seit ca. 14. Jahren habe ich einen Rollstuhl kann aber auch mit Stöcken gehen.

Der Grund für diesen Blog ist, dass ich zeigen möchte dass Menschen mit Beeinträchtigung auch ein "normales" Leben haben, auf Konzerte oder Partys gehen aber sich auch mit Dingen wie Freundschaft, Identität oder auch Liebe beschäftigen.

Wobei ich sagen muss, dass ich in einem Punkt vielleicht noch spezieller bin, dass ist meine zum Teil sehr ausgeprägte Religiosität. Ich finde es nicht schlimm gläubig zu sein, aber was ich immer wieder zum Teil sehr schmerzlich feststellen muss oder darf ist, dass meine Religiosität mich in machen Bereichen(die ich vielleicht auch in diesem Blog erzählen werde) "einschränkt" auf der einen, mich aber auch "frei" auf der anderen Seite macht.

Ich freu mich über deine Meinungen und Rückmeldungen.

Gottes Segen und bis bald :)

Barbara